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FAQ

Lieber Kunde, die häufigsten Fragen & Antworten
finden Sie in unseren FAQ. 

Epoxidharz ist ein chemisches Produkt, welches teilweise umweltgefährdend, reizend, ätzend oder sogar giftig ist!

Entscheidend ist die Klassifizierung des Systems, welche durch die Gefahrstofflabel auf den Gebinden und in den Sicherheitsdatenblättern zu erkennen ist. Während der Verarbeitung der Komponenten sind daher entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Vermeiden Sie Hautkontakt und tragen Sie entsprechend geeignete Schutzhandschuhe, sowie eine Schutzbrille.

Ideal sind Plastikbecher mit einer Mess-Skala. Auf diese Weise können beide Komponenten abgemessen und gleich miteinander vermischt werden. Es gibt diese Mischbecher in verschiedenen Größen. Für grössere Projekte wie zum Beispiel das Gießen von einem Epoxidharz Tisch, können auch größere Plastikeimer verwendet werden.

Die Gebinde sollten luftdicht verschlossen sein. Die Haltbarkeit von Epoxidharzen ist auf durchschnittlich 12 Monate begrenzt. Danach kann es zu Qualitätsverlusten kommen. Lagern Sie die Gebinde nicht unter 10 Grad und nicht über 30 Grad.

Kein Epoxidharz ist vollkommen hitze- oder feuerfest. Dies bedeutet, dass das Epoxidharz hohen Temperaturen standhält, jedoch sollten der Kontakt mit sehr heißen Temperaturen vermieden werden, z.B. sollten Sie keine heißen Pfannen oder Töpfe auf einer beschichteten Arbeitsplatte ablegen. Grundsätzlich sublimiert sich der Aggregatzustand von Epoxidharz bei Dauerwärme von ca. 55°C von fest zu gummiartig.
Die Anzahl der Moleküle zwischen Harz und Härter ist vordefiniert. Eine Abweichung um mehr als +/- 5% verändert die molekulare Zusammensetzung und damit auch die vollständige Aushärtung. Zu viel Harz führt zumeist zu einer klebrigen Oberfläche. Zu viel Härter wirkt sich kristallin auf die Oberfläche aus.
Es gibt eine Menge Faktoren, hauptsächlich ist hierfür aber ein fehlerhaftes Mischungsverhältnis verantwortlich. Die maximale Mischungstoleranz beträgt +/-5%, es sollte also möglichst genau gearbeitet werden. Wir empfehlen das Material zu wiegen, das Mischen nach Gewicht ist wesentlich genauer als die Bestimmung nach Volumen. Stark schwankende Temperaturen während des Aushärtezeitraums können ebenfalls zu klebrigen Oberflächen führen. Oft bildet sich bei Temperaturabfall während der Aushärtung eine leicht klebrige wachsartige Schicht auf der Oberfläche, dieser Vorgang ist ein chemischer Vorgang (Aminröte). Mit Spiritus lässt sich diese Wachsschicht recht einfach entfernen.

Bedingt durch eine erhöhte Umgebungstemperatur wird die Reaktion eines Harzgemischs trotz Verwendung eines langsamen Härters recht stark beschleunigt.

Durch Lagerung oder auch Verarbeitung bei Temperaturen über 20°C wird das Harz wesentlich schneller reagieren als gewohnt und wie im technischen Datenblatt aufgeführt.

Dem kann entgegen gewirkt werden, indem der Harz/Härtermix in einem Wasserbad „gekühlt“ wird. Wasser absorbiert die Reaktionswärme und verzögert somit die vorzeitige Anhärtung.

Um Gegensatz dazu reagiert kaltes Harz deutlich langsamer. Um dies zu beheben können Sie das kalt gelagerte Harz / Härter vor der Anwendung 2-3 Stunden auf Zimmertemperatur bringen.

Epoxidharz ist aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung generell nicht 100%ig lebensmittelecht. So ist auch unser Harz im flüssigen Zustand nicht lebensmittelecht. Viele unserer Kunden verwenden das Harz für Tische, Schmuck und Gefäße. Im ausgehärteten Zustand ist der Haut- oder Lebensmittelkontakt nicht bedenklich.

Es gibt reine Pigmentpulver, Farbpasten und flüssige Farbkonzentrate. Grundsätzlich bekommt man beim Einfärben der Harze eher einen „glasigen“ Aspekt und nie eine Durchfärbung, wie man sie evtl. von einem Lack gewohnt ist. Sie sollten also stets eine kleine Testmenge anmischen, bevor Sie Ihr Projekt beginnen. Außerdem ersetzt das Einfärben des Epoxidharzes nicht den notwendigen UV-Schutz des Systems, da fast alle Harzsysteme auf Dauer nicht UV-Stabil sind. Erst eine abschließende Beschichtung mit einem Klar- oder Farblack, welcher entsprechende UV-Filter enthält, gibt den Schutz vor UV-Strahlung und damit verbundener Verwitterung.
Harzsysteme sind auf Dauer nicht UV-Stabil sind. Direkte Sonneneinstrahlung führt nach und nach leicht zu Vergilbungen. Erst eine abschließende Beschichtung mit einem Klar- oder Farblack, welcher entsprechende UV-Filter enthält, gibt den Schutz vor UV-Strahlung und damit verbundener Verwitterung. Es gibt auch die Möglichkeit extra zusätzlich einen UV-Stabilisator in das Epoxidharz zu mischen.
Ja! Wir empfehlen nicht mehr als 1cm Schichtdicke pro Durchgang zu gießen. Wollen Sie z.B. 3cm Schichtdicke gießen, sollten Sie erst 1cm gießen. Nach ungefähr 6-8 Stunden können Sie die zweite 1cm Schicht gießen und nach weiteren 6-8 Stunden dann die dritte 1cm Schicht. So verhindern Sie, dass sich das Harz zu stark erhitzt und unerwünschte Risse entstehen. Am Ende wird man keine Abgrenzung der einzelnen Schichten sehen und einen klaren Übergang haben.
Mit einem Kilo bereits angemischtem Epoxidharz kann ein Quadratmeter, mit einer Schichtdicke von einem Millimeter, beschichtet werden. Bitte beachten Sie, dass durch Materialverschleiß oder durch eine andere Schichtdicke, die Größe der Fläche variiert. Näherungsregel: 1 kg Harz = 1 m² Oberfläche = 1 mm dicke Schicht
Die Endoberfläche können Sie in folgenden Schritten wieder klar schleifen und polieren: Mit folgender Schleifpapierkörnung hochschleifen: P100, P120, P180, P240, P320 dann Nasssandschleifpapier verwenden: P600, P1200. Anschließend polieren Sie mit Acryl oder Plexiglaspaste und Polierpads. Sie sollten ein klares Ergebnis erreicht haben.
Wir halten folgende mögliche Ursachen für Ihr Problem als wahrscheinlich: Das Material wurde nicht zu 100 Prozent gleichmäßig und intensiv verrührt bzw. das Mischungsverhältnis wurde nicht exakt getroffen. Lösungsvorschlag: 1.Variante Bitte mit farblosen Weinbrandessig (leicht mit Wasser verdünnt) die milchigen Flächen einstreichen und ca. 30 Minuten warten und dann mit klarem Wasser abspülen. (Gute Lösemittel sind außerdem Aceton und Isopropanol) 2.Variante Die milchigen Flächen mit Schleifpapier Korn 240 anschleifen, so dass die milchige Oberfläche weg ist. Anschließend die ganze Fläche nochmals dünn mit einer Rolle oder Pinsel mit neuem Harz einstreichen, und nach der Aushärtung gegebenenfalls hochpolieren.
Epoxidharz hält sehr gut auf allen strukturfesten Materialien wie zum Beispiel: Beton, Holz, Kunststoff, Hartschaum, Naturstein und GFK.